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HERZLICH WILLKOMMEN !

Wir sind eine parteiunabhängige lokale Bürgerinitiative zum Klimaschutz in Breisach. Gegründet haben wir uns 2019

Ziel unserer Gruppe ist es, das Thema Klimaschutz unter die Bürger zu bringen und Projekte mit der Stadt und Bürgern durchzuführen. Sowie Vorträge zum Thema Klimawandel; wir hatten bereits Zwei. Gerne sind alle Bürger eingeladen sich zu engagieren auch wenn es nur temporär ist. Bitte nehmt Kontakt unter folgender E-Mail Adresse auf: info@initiative-zukunft-breisach.de

Unser Credo: Lokale Gruppen können zwar nicht den CO2-Gehalt der Atmosphäre senken, aber lokale Temperaturen!

Klimaschutz/-anpassung ist das Gebot der Stunde. Vielfältige Maßnahmen sind möglich:
Baumpatenschaften, Moorprojekte, Blühwiesen, Stopp der Versiegelungen, Energieeinsparung und schonender Umgang mit unseren Ressourcen.


Klimasteckbrief Breisach:

Klimasteckbrief Breisach
Quelle: Projekt LoKlim, Lokales Klimaportal. Datengrundlage: LUBW, 2022

Klimastreifen

Beschäftigt man sich mit der Klimakrise, stößt man häufig auf folgendes Bild: blaue und rote Streifen, die in Längsrichtung nebeneinander angeordnet sind. Blau steht dabei für eine niedrigere Durchschnittstemperatur, rot für eine höhere Durchschnittstemperatur.

Klimastreifen von Deutschland 1881-2021 - Quelle: Ed Hawkings/University of Berkeley
Klimastreifen von Deutschland 1881–2021 – Quelle: Ed Hawkings/University of Berkeley

Die Idee, die Erhitzung der Erde mit Hilfe einer Grafik zu veranschaulichen, stammt von dem britischen Klimawissenschaftler Ed Hawkings. Er veröffentlichte erstmals 2018 die Klimastreifen (warming stripes). Ursprünglich wurde die Grafik ausschließlich für die weltweite Durchschnittstemperatur veröffentlicht. Inzwischen kann man sich die Klimastreifen für jedes Land der Welt und teilweise sogar für einzelne Regionen auf der Internetseite ShowYourStripes herunterladen.

 

„Eine konsequente Wiederbegrünung und Wiederaufforstung und ein anderer Umgang mit Wasser könnte die Erderwärmung abmildern oder gar stoppen und Städte und Landschaften bodennah kühlen – ganz abgesehen von Positivwirkungen wie reine Luft, sauberes Wasser und mehr Artenvielfalt.“ (Zitiert aus Buch: Aufbäumen gegen die Dürre, S. 13)

 

Beispiel was man aus einer versiegelten Fläche machen kann, nach Schwammstadt-Prinzip:

VERGRÖSSERUNG BEI KLICK (Copyright: Garden Design und IZB) Mehr Infos zum Projekt

 

 


Aktuelles im Jahr 2024

(Stand: Juni 2024)
Existenzzerstörende Hochwasser (mit Toten) in Süddeutschland Schäden gehen in die Milliarden! Die entstandenen Schäden belaufen sich nach einer ersten Schätzung der Versicherer auf etwa zwei Milliarden Euro. Hier sehen wir nun, was von Klimaexperten immer wieder gesagt wird: Wenn wir nichts gegen die Wetterextreme tun, wird es am Ende noch viel teuer. Nachweislich wurden Kosten für Klimaanpassung eingespart. Wie so oft!

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(Stand: 06.03.2024)
Kampf gegen Klimawandel: Freiburg als Schwammstadt?
Freiburg soll Schwammstadt werden. Die Idee: Grüne Flächen speichern Regenwasser und geben es bei Hitze wieder ab. Einer Initiative geht der Plan der Stadt aber nicht weit genug.Weiterlesen: https://www.tagesschau.de/inland/regional/badenwuerttemberg/swr-kampf-gegen-klimawandel-freiburg-als-schwammstadt-102.html

(…) Konkret propagieren die Verbände die „0,5 Prozent-Idee“ aus der Schweiz. Heißt: Die Stadt soll sich verpflichten, jährlich 0,5 Prozent des öffentlichen Straßenraums zu entsiegeln und mit Bäumen zu bepflanzen.
Somit würden die Maßnahmen messbar und transparent – und man würde Zeitvorgaben ins Konzept bringen. All das bringe nicht nur mehr Drive auf dem Weg zur Schwammstadt, sondern auch weitere Synergien, zum Beispiel mehr Lebens- und Aufenthaltsqualität, mehr Verkehrswende, mehr urbane Artenvielfalt. (…)

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(Stand: 27. Januar 2024)
Freiburger Hydrologin: „Mehr Wasser zum Versickern bringen“
https://www.badische-zeitung.de/mehr-wasser-zum-versickern-bringen
Auszug: (…) BZ: Wenn wir an den nächsten heißen Sommer denken, ist es dann nicht zwingend, mehr von dem abfließenden Wasser aufzufangen und bis dahin aufzuheben?
Stahl: Allerdings. Aber wir haben lange genau das Gegenteil getan, indem wir viel Boden versiegelt und viele Entwässerungsgräben gebaut haben. Unser Drainagesystem ist seit Jahrzehnten, wenn nicht Jahrhunderten ausgebaut worden. Man könnte und möchte heute versuchen, wieder mehr Wasser zum Versickern zu bringen. Die Grundwasserspeicher sind tolle Speicher, auch weil sie verdunstungsgeschützt sind. Dort müssen wir wieder mehr Wasser reinbringen. Der Trend geht ja schon dahin, Stichwort „Schwammstadt“, die das Wasser nicht wegkanalisiert, sondern in den Untergrund bringt. Das Ziel sollte sein, möglichst viele Versickerungswege wieder zu öffnen, die man irgendwann zugemacht hat. Das gilt übrigens auch für die Fließgewässer. (…)

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(Stand: Januar 2024)
Hochwasser und Dauerregen in mehreren Bundesländern!
Land unter meldeten Niedersachsen, der Süden Sachsen-Anhalts und der Norden Thüringens auf großen Flächen. Wie groß die Überschwemmungsfläche insgesamt ist, lässt sich kaum abschätzen. Vorteil der starken Niederschläge: die Grundwasserpegel steigen wieder! 

Mehr Infos: https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/hochwasser-300.html

 

Zum Archiv „Aktuelles 2023“


 

Quelle: Deutscher Wetterdienst (DWD)

 


Der Klimawandel ist eine Realität

Die vergangenen acht Jahre waren die in Folge wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, mit neuen Hitzerekorden im Sommer 2022. António Guterres, Generalsekretär der Vereinten Nationen, brachte die Situation auf der letzten UN-Klimakonferenz drastisch auf den Punkt:

Wir befinden uns auf dem Highway zur Klimahölle und haben den Fuß noch auf dem Gaspedal.(Quelle: DLF)


Klimawandel-Bericht vom IPCC im März 2023

Report vom IPCC Weltklimarat
Fast alle Szenarien für den kurzfristigen Treibhausgasausstoß der Menschheit sagten eine Erderwärmung um 1,5 Grad im Zeitraum 2030 bis 2035 voraus, heißt es im sogenannten ⇒Synthesebericht (extern PDF).

Pressebericht Climate Change vom IPCC extern abrufbar als PDF:
Vom 20. März 2023, in Englisch:
https://www.ipcc.ch/report/…



Sinnvolle Forderung von Klimaktivisten:

Die Städte sollen sich verpflichten, jährlich 0,5 Prozent des öffentlichen Straßen- und Parkplatzraums zu entsiegeln und mit Bäumen zu bepflanzen.